Grosshofbrücke Kriens

Die neue Brücke wächst wie ein Gebäude gleichsam aus dem Sonnenberghang hinaus, überspannt die Luzernerstrasse und wird auf der gegenüberliegenden Seite durch die Topographie der Autobahnzufahrt aufgefangen und in die südlich folgende Tallandschaft geführt. So entsteht eine Torsituation zwischen Sonnenberg und dem erweiterten Salesiahügel, die nicht inszeniert, sondern integrierter Teil der naturnahen Landschaft ist. Das Infrastrukturbauwerk soll als solches gelesen werden können und darüber hinaus differenziert auf die städtebaulichen Gegebenheiten reagieren. Zur neuen Stadtseite hin als `Brückenhaus` konzipiert, zur offenen Talseite in die Landschaft übergehend, vermittelt die neue Grosshofbrücke auf allen Ebenen zwischen Bestehendem und Neuem und wird zur belebten Stadt-Landschaft. Auf der Sonnenbergseite kann die Dachlandschaft an das bestehende Wegsystem angeschlossen werden und verbindet diese über den Dachpark mit dem südlichen Autobahnpark. Die Ausgestaltung des Parks bleibt einfach und zurückhaltend; artenreiche Wiesen, Wildsträucher und Kleinbäume bilden eine ökologisch wertvolle, offene und extensive Landschaft. Die Promenade findet ihre Fortsetzung unter der Brücke mit einer dreidimensionalen Spiellandschaft. Zwischen Brückenhaus und den neuen Bauten vermitteln je zwei luftige Baumreihen.

Bauherr

Bundesamt für Strassen ASTRA

Projektdaten

Wettbewerb 2017, 1.Preis
Projektierung seit 2017
Fläche 80`000 m²

Architektur

smarch-Mathys&Stücheli Architekten, Zürich

Bauingenieur

ACS Partner AG Bauingenieure, Zürich